Als am Morgen um 7:00 Uhr der Wecker klingelte, war es noch dunkel draussen und 1° Grad. Also hiess es warm anziehen, mit Marley noch rausgehen, frühstücken und ab zum Museumsgelände. Als wir dort ankamen, waren erst drei Autos auf dem Parkplatz und beim Eingangsbereich wartete schon ein Museumsangestellter auf uns. Er gab uns die Tickets gleich, so mussten wir nicht zum Ticketschalter gehen. Die Tickets waren frei für uns, hat uns sehr gefreut!
War das herrlich bei Sonnenschein in diese Welt einzutauchen, nur zwei Personen war noch vor uns und sonst waren wir die einzigen auf dem riesengrossen Gelände. Wir hatten die Möglichkeit, überall Fotos zu machen und in Ruhe die Hinweistafeln, welche auch auf Deutsch waren zu lesen. Als wir ins Terrassenhaus gingen, kamen die Besucherströme…,mehrere asiatische Gruppen waren unterwegs und es kamen immer mehr!
So hatten wir wirklich Glück, dass wir zu so früher Morgenstunde dieses wunderschöne Ausstellungsgebiet für uns hatten, wir waren wirklich sehr beeindruckt!

Warum ist der Tempel der Artemis ein Weltwunder?
Die prachtvolle mit Edelsteinen verzierte Statue der Göttin Artemis stand im Innenraum des Tempels, der die Menschen von nah und fern anzog. Er galt nicht nur wegen seiner imposanten Größe, sondern auch wegen seines Skulpturenschmucks als eines der großen Weltwunder der Antike.
Sie war die Tochter des Göttervaters Zeus und die Zwillingsschwester des Apoll. Sie war unter anderem die Göttin der Fruchtbarkeit, der Jagd und des Krieges. Ihr neues Heiligtum brachte in den nächsten 500 Jahren die Menschen aus aller Welt zum staunen.
Tempel der Artemis
Es gab mehrere Nutzungsphasen des Heiligtums und Bauphasen des Artemistempels. Bereits ab der Bronzezeit wurde das Areal, durch das damals die Küste verlief in einen Fluss mündete, genutzt. Vom 10. bis zum 7. Jahrhundert v. Chr. wurde die Fläche des niedrigen Hügels, auf dem später der Artemistempel errichtet wurde, mehrmals durch Terrassierungen erweitert.
Die Amazonen bauten einen großen Tempel. Der wurde dann von den Ephesern im Jahre 560 zum größten griechischen Tempel ausgebaut, den die Welt bis dahin gesehen hatte. Er war 55 Meter breit, 115 Meter lang und hatte 127 Säulen. Jede der edlen Marmorsäulen wog 20 Tonnen, also 20.000 Kilogramm.
Um 430 v. Chr. schrieb die Stadt Ephesos einen Wettbewerb aus, für die Erschaffung der Göttin Amazone. Gewonnen hat der griechischen Bildhauer Polyklet. Er war einer der bedeutendsten Bildhauer der griechischen Antike. Seine Hauptschaffenszeit umfasst die Jahre von etwa 460 v. Chr. bis 420 v. Chr.,
Der Tempel fiel am 21. Juli 356 v. Chr. einer Brandstiftung durch Herostratos zum Opfer. Er hatte den Dachboden angezündet. Die enorme Hitze ließ den weißen Marmor zerplatzen. Er beging die Tat aus Geltungssucht, sein Vorhaben, durch das Niederbrennen des Weltwunders berühmt und somit unsterblich zu werden, ist ihm gelungen. Der Sage nach soll in der Nacht des Brandes Alexander der Große geboren worden sein.
245 v. Chr. beschloss Ephesos einen Neubau des Tempels noch größer und prächtiger als jemals zuvor. Diesmal thronte er auf einem Podium. Der Tempel wurde allerdings erst lange nach seinem Tode vollendet. Denn die Erbauung zog sich über mehr als 100 Jahre hin. Das Ziel war, den alten Tempel getreulich wieder her zustellt. Gleichwohl kamen bei diesem Tempel alle Bauteile dort zu stehen, wo sie bereits der Vorgänger besaß.
Die Konstruktion war äußerst schwierig, da das Gebäude auf einem Sumpfgelände errichtet wurde. Bei der
Geländevorbereitung für den Tempelbau wurde Holzkohle und Lederabdeckungen zur Sicherung des moorigen Untergrunds eingebracht.
Die Säulenschäfte wurden nicht auf Ochsenkarren transportiert, da die Wege von den 8 Meilen entfernten Steinbrüchen zu weichem Untergrund hatten. Stattdessen wurden Eisenschäfte in den Enden angebracht und die Säulen gerollt. Um die 18 m hohen Säulen aufzusetzen, wurde eine Rampe aus Sandsäcken gebaut. War der Stein in Position auf der Rampe, wurde der Sand aus den untersten Säcken abgelassen und der Stein so gesenkt.
Man geht heute davon aus, dass der Tempel der Artemis folgendermaßen ausgesehen hat: Mit 52 Metern Breite und 12 Metern Länge war das rechteckige Bauwerk der größte Tempel seiner Epoche. Vor dem Heiligtum im Inneren des Tempels befand sich eine mit 127 ca. 18 Metern hohen riesigen Säulen versehene Vorhalle.
In der römischen Zeit, im hinblickt der Weltgeschichte geriet der Tempel wieder in der Geschichte auf. Als etwa 46 v. Chr. Die jüngere Schwester von Kleopatra VII., ins Exil in den Tempel kam. Da sie jedoch als Blutsverwandte eine potentielle Bedrohung für den Machtanspruch ihrer Schwester darstellte, wurde schon 41 v. Chr. auf den Stufen des Tempels hingerichtet.
Als der Apostel Paulus um das Jahr 55 n. Chr. nach Ephesos kam, hatte er angeblich so großen Zulauf, dass viele Anwohner um den Artemiskult und um ihre wirtschaftliche Existenz fürchteten.
Während der Regierungszeit des Kaisers Gallienus wurde der Bau im Jahr 268 n. Chr. von den Goten auf einem Kriegszug zerstört. Die Ephesier gaben den Artemiskult jedoch erst im 4. Jahrhundert auf. Heute zeugt eine wiederaufgerichtete Säule von dem einstigen Weltwunder.
1903 fanden Forscher in den Ruinen von Ephesos den sagenhaften Schatz der Artemis: 3.000 wertvolle Perlen, Ohrringe, Haarnadeln, Broschen und Münzen. Nur von dem einst so prunkvollen Artemis-Tempel ist bis auf ein paar Steine kaum noch etwas übrig geblieben. Eine einsame Säule, die im Sumpfwasser versunken war, zeugt noch vom Weltwunder.
Ephesos
Sowohl der Name Ephesos als auch die ursprüngliche Besiedlung stammen aus vorgriechischer Zeit. Die ältesten Zeugnisse für die Anwesenheit von Menschen im Bereich der späteren Stadt Ephesos gehen bis in die späte Kupfersteinzeit um 5000 v. Chr. zurück.
Ephesos war im Altertum eine der ältesten, größten und bedeutendsten Städte. In der Antike lag die Stadt direkt am Meer; durch Sedimentation sowie klimatische und seismische Veränderungen verschob sich die Küstenlinie im Laufe der Zeit nach Westen, so dass sich die Reste der Stadt heute mehrere Kilometer landeinwärts befinden.
Die ersten Jahrzehnte der römischen Reichs Ephesos, waren durch die wachsenden Spannungen gekennzeichnet, die letztlich im Blutbad eskalierten, als die griechischen Bürger der Stadt im Jahr 88 v. Chr. zahlreiche Römer töteten. In der Kaiserzeit beruhigte sich die Lage, und die römische Herrschaft wurde fortan als weniger drückend empfunden.
Lageplan von Haley Blackall
Die Celsus-Bibliothek
… sicher das bekannteste Monument in Ephesos.
Die Celsus-Bibliothek ist eines der besterhaltenden Gebäude des antiken Ephesos. Errichtet wurde die Bibliothek in den Jahren 114 bis 125 n. Christus durch Gaius Iulius Aquila. Aquila ließ die Bibliothek auf dem Grab seines Vaters Tiberius Iulius Celsus Polemaenus erbauen. Die Celsus-Bibliothek wurde hierdurch zu einem Denkmal, welches dem Toten gedenken sollte.
Zu Lebzeiten Aquilas konnte die prächtige Bibliothek nicht vollendet werden, sodass Aquilas Erben den Bau fortführten. Bis zu 12.000 Bücher in Rollenform wurden in der späteren Bibliothek gelagert. Um den Erhalt der Celsus-Bibliothek zu gewährleisten, hatte Aquila eine Formulierung in seinem Testament genutzt, wodurch die Nachwelt für die Restauration und den Erhalt sorgen musste.
Mit Außenmaßen von 23 Meter Länge und einer Tiefe von 17 Metern ist die Grundfläche der Bibliothek relativ eng begrenzt. Grund hierfür war die dichte Besiedlung Ephesos. Um die Bibliothek erhabener und eleganter zu gestalten, wurde eine Kurvatur in die Fassade eingefügt und weitere optische Tricks benutzt. Die Fassade ist in zwei Geschosse aufgeteilt und weist eine Architektur auf, die sich an Vorsprüngen und Vertiefungen bedient. Das Untergeschoss beherbergt vier weibliche Statuen, die die Tugenden des verstorbenen Celsus darstellen. Im Vordergrund der Celsus-Bibliothek befindet sich eine Freitreppe mit neun Stufen, die von Statuen gesäumt wird.
Eine weitere architektonische Besonderheit weist die Bibliothek im Innenraum auf. Obwohl die Fassade auf zwei Stockwerke schließen lässt, war der Innenraum dreistöckig. Die Buchrollen selbst wurden in Nischen gelagert und waren über Galerien erreichbar.
Tiberius Iulius Celsus Polemaeanus
Celsus stammte aus einer Ritterfamilie und machte eine recht steile Soldaten- und Beamtenkarriere. Er schloss er sich in Alexandria dem neuen Kaiser Vespasian an. Mit der Aufnahme in den Senat in der Rangstufe der ehemaligen Ädilen belohnte worden.
Nach seinem Tod errichtete sein Sohn Tiberius Iulius Aquila Polemaeanus um 120 die Celsus-Bibliothek in Ephesos, in der Celsus beigesetzt wurde.
Ephesos war eine der bedeutenden und mit vielleicht über 200’000 Einwohnern auch eine der großen Städte des Römischen Reiches. Zahlreiche öffentliche Bauten entstanden, die sowohl von der Stadt als auch von reichen Bürgern finanziert wurden. 262 n. Chr. wurde Ephesos von einem schweren Erdbeben getroffen, wenig später plünderten gotische Krieger den Ort.
Das (griechische) Theater
Das große Theater von Ephesus wurde im Auftrag des Kaisers Claudius in den Jahren 41-54 n. Chr. Erbaut. Nach Claudius Tod ließ Kaiser Trajan zwischen 98 und 117 n. Chr. Das Theater fertigstellen. Das Große Theater enthielt ein Orchestra sowie ein Bühnenhaus. Als der Apostel Paulus gegen den Artemiskult und die Goldschmiede Anklage erhob, hielt er seine Rede innerhalb der Mauern des Großen Theaters.
Das Theater weißt an drei Seiten je 22 Ränge auf, verfügt über 12 Treppenaufgänge und bot bis zu 25.000 Zuschauern Platz. Das Bühnenhaus, welches mit Säulen und Statuennischen gesäumt wurde, wurde dreistöckig errichtet. Während der hellenistischen Zeit enthielt das Große Theater ein Brunnenhaus, welches in die westliche Terrassenmauer eingefügt wurde. Das Theater wurde vor dem 7. Jahrhundert in die Stadtmauern von Ephesos integriert.
Statue von ZEUS 2-3 Jh. n. Chr.
Zeus ist in der griechischen Mythologie der Göttervater sowie Gott von Himmel, Blitz und Donner. Er verkörperte das Oberhaupt der zwölf Olympischen Götter und entstammte den Titanen Kronos und Rhea. Zu seinen Geschwistern zählten Hades, Poseidon, Demeter, Hestia und Hera.
Christentum in Ephesos: Die Gemeinde von Ephesos war eine der ältesten christlichen Gemeinden überhaupt. Einer späteren, außerbiblischen Legende nach soll sich Maria nach der Himmelfahrt Jesu in einem Haus in der Nähe von Ephesos (dem Haus der Mutter Maria) niedergelassen haben. Sie unterrichtete Heilkunde und der Lehre des Christentums vielen Menschen. Johannes soll demnach in Ephesos gestorben sein.
Seit dem 1. Jahrhundert gab es Bischöfe von Ephesos. Das Erzbistum bestand bis zur Vertreibung fast aller Christen in der Türkei, im Jahr 1923.
ELFENBEINFRIES, 2. Jh. n. Chr.
Der Fries wurde in Haus einer Brandschicht gefunden. Er könnte zu einem Türsturz oder einigen Möbeln gehört haben. Der Fries zeigt den Kaiser Trajan und das römische Heer in einem siegreichen Feldzug gegen die Daker oder die Parther
Die Pest um 542 n. Chr. hat in Ephesos, zu einem großen Bevölkerungsrückgang geführt, so dass im 6. Jahrhundert Stadtteile verwaisten und deren antike Bauwerke ohne Gewalteinwirkung verfielen. Die Stadt wurde möglicherweise 615/616 von den Persern erobert. Die anschließenden Arabereinfälle beendeten im 7. Jahrhundert die antike Phase der Stadt.
Ab 1304 lebte Ephesos als Hafen auf. Nun wurde die Stadt ein wichtiges Zentrum für die türkische Seefahrt und die Piraterie. Aber auch für den Handel mit Aluminium, Chrom, Eisen, Getreide und Wachs mit Venedig und Genua. Um diesen Handel vor allem mit Getreide zu begünstigen.
DER HAFEN VON EPHESOS
Als Warenumschlagplatz trug der Hafen maß- geblich zum Wohlstand der Stadt bei. Erstmals wurde sein Becken unter dem pergamenischen König Attalos II. (159-138 v. Chr.) künstlich eingefasst; sein heute noch in der Landschaft ablesbares Erscheinungsbild geht aber auf Baumaßnahmen der frühen römischen Kaiser- zeit zurück. Rund um das Hafenbecken lagen Magazinhallen, und drei monumentale Tore führten vom Hafen in die Stadt. Seit dem 3. Jahrhundert n. Chr. waren Hafen und Meer durch einen Kanal verbunden, der beidseitig von Gräbern gesäumt wurde
Die Arkadiane
Die 500 m lange und 11 m breite Straße war die wichtigste Verbindung zwischen Hafen und Theater. Ihr Erscheinungsbild geht auf eine Neugestaltung unter Kaiser Arcadius (395-408 n. Chr.) zurück. Eine Inschrift mit der Regelung für die öffentliche Beleuchtung der Straße datiert in das 6. Jahrhundert. In justinianischer Zeit (527-565 n. Chr.) wurde das soge- nanate Vier-Säulen-Monument errichtet, dessen Skulpturen Mitglieder der kaiser- Familie oder hohe Würdenträger
Ephesos legte sogar erstmals seit einem Jahrtausend wieder eigene Münzen auf. Durch gefälschte venezianische Dukaten und kapern italienische Schiffe, zwang die venezianische Flotte im Jahr 1370, die Münzprägung ein zustellen.
Durch die aufstrebenden Osmanen wurde Ephesos 1390 besetzt. Die Stadt musste sich den Osmanen unterwerfen.
Doch 1402 unterlagen die Osmanen in der Schlacht bei Ankara. Der Sieger, Timur Mongolen-Herrscher, Volk der heutigen Staaten Afghanistan, Iran und Usbekistan. Sie zogen im Herbst in Epheso ein. Erst im Frühjahr 1403 verliessen sie das Gebiet wieder.
Ephesus-Hanghäuser Terassenhäuser
Vor der Ausgrabung waren diese Terrassen-Häuser total mit Sand überschüttet. Archäologen und Helfer versuchen Steine an ihren ursprünglichen Ort zu bringen. Steinchen werden wieder zu Fußboden-Mosaike zusammen gepuzzelt. Dazu gehört eine unglaubliche Geduld. Deutlich zu erkennen, ist die aufwendige Ausstattung mit viel Marmor und Wandmalereien.
Die üppige Gestaltung der Räume ist trotz des vielen Sandes überall gut zu erkennen und staunen. Ein Stein-Tisch mit Löwenpranken-Tischbeine steht in der Mitte eines Raumes. Sie Löpwen sollen wahrscheinlich Drachen sein – das Symbol für dem Übergott Zeus. Wohnräume mit Mosaik-Fußboden inklusive Fußbodenheizung mit Wasserdampf. Medusen-Abbildungen und schlichte, in den damalig üblichen Wandmalereien zeigen sich beim Treppensteigen. Es gab auch viel in Holzarbeiten, doch die sind durch Brände zerstört. Sind alle Treppen geschafft, geht es durch einen Ausgang aus der Halle ins Freie. An der Seite ist ein Weg zur Hauptstraße durch Ephesus.
Die einzelnen Bauphasen werden wie folgt benannt und datiert:
- Bauphase I 2. Viertel 1. Jh. n. Chr.
- Bauphase II Um 120 n. Chr.
- Bauphase III Mittleres 2. Jh. n. Chr.
- Bauphase IV Um 220/230 n. Chr. bis
- Bauphase IV Bezeichnet Umbauten zwischen Bauphase IV und der Zerstörung im 3. Jh. n. Chr.
Um 160 n. Chr. wurde die mit einem hohen Tonnengewölbe und einer Apsis ausgestattete Basilika errichtet, die dem Hausherrn für Audienzen diente. Während die unteren Wandzonen eine Marmorverkleidung trugen, waren die Oberzonen und das Tonnengewölbe mit Fresken ausgestattet. Eine ähnliche Gestaltung weist auch der der Basilika vorgelagerte Raum 36 auf. Im Zentrum dieses mit Marmor und Malerei reich dekorierten Raums, der mit einem Kreuzgewölbe gedeckt war, befindet sich ein Wasserbecken
Basilika
Um 160 n. Chr. wurde die mit einem hohen Tonnengewölbe und einer Apsis ausgestattete Basilika errichtet, die dem Hausherrn für Audienzen diente. Während die unteren Wandzonen eine Marmorverkleidung trugen, waren die Oberzonen und das Tonnengewölbe mit Fresken ausgestattet. Eine ähnliche Gestaltung weist auch der der Basilika vorgelagerte Raum 36 auf. Im Zentrum dieses mit Marmor und Malerei reich dekorierten Raums, der mit einem Kreuzgewölbe gedeckt war, befindet sich ein Wasserbecken
Der Marmorsaale
Dieser auffallend große und hohe Raum wird aufgrund seiner prachtvollen Ausstattung als ‚Marmorsaal‘ bezeichnet. Etwa um 100 n. Chr. erhielt er die Marmorausstattung an Wänden und Boden, den Nischenbrunnen in der Rückwand und den Springbrunnen. Der Bankettsaal bildete einen luxuriösen Rahmen für private wie auch offizielle Anlässe und führte jedem Gast den gesellschaftlichen Status und Wohlstand des Hausherrn vor Augen.
In Ephesos herrschte kurzzeitig die Seldschuken, Musa, ein Sohn des verstorbenen Isaund ab 1403 sein Bruder Umur, (Seldschuken ein Zweig des im 8. Jahrhundert in Transoxanien, ein Land „jenseits des Oxus“, ein Fluss im westlichen Zentralasien eingewanderten türkischen Stammesverbands, jener Nomaden, die noch im 10. Jahrhundert größtenteils in der heutigen Kasachensteppe umherzogen). Junayd ein Neffe Isas, rebellierte mit einer kleinen Truppe und besetzte Ephesos. Er verbündete sich mit den Osmanen. Umur ließ sich dies jedoch nicht bieten und belagerte Ephesos. Nun plünderte der Neffe seinerseits das Umland. Umur fand sich zu einem Kompromiss bereit. Junayd ließ Umur jedoch ermorden. 1407 sah Junayd sich einer Belagerung.
Medizinische-und Kosmetische Instrumente
- 6. Medizinisches Instrument, Bronze
- 7. Kosmetiktablette, Marmor
- 8. Kosmetiktablette, Stein
- 9. Miniaturgefäß, Blei
- 10. Medizinische Instrumente, Bronze
- 11. Löffel, Bronze
- 12. Medizinische Instrumente, Bronze
- 13. Diokles Löffel, Bronze; diente der Entfernung von Pfeilen
- 14. Miniatur Oinochoe, Bronze
- 15. Waage, Bronze
Medizinische-und Kosmetische Instrumente
- 18. Kosmetikplatte, Glas
- 19. Kosmetisches/ Medizinisches Instrument, Bronze
- 20. Kosmetik Teller Medizinische
- 21. Löffel, Knochen
- 22. Asklepios Statue, Bronze; Asklepios, des griechischen Gottes der Heilkunst
- 23. Medizinisches Instrument, Bronze
- 24. Medizinisches Instrument, Bronze
- 25. Medizinisches Instrument, Silber
Glas-Gefässe
1Jh. v. Chr. - 4Jh. n. Chr.
In Aydın herrschte kurzzeitig Musa ein Sohn des verstorbenen Isa, ihm folgte 1403 sein Bruder Umur (Sie sind Seldschuken, ein Zweig des im 8. Jahrhundert in Transoxanien, ein Land „jenseits des Oxus“, ein Fluss im westlichen Zentralasien eingewanderten türkischen Stammesverbands, jener Nomaden, die noch im 10. Jahrhundert größtenteils in der heutigen Kasachensteppe umherzogen.
Junayd, ein Neffe Isas, rebellierte mit einer kleinen Truppe gegen Umur und besetzte Ephesos. Er verbündete sich mit den Osmanen. Umur ließ sich dies jedoch nicht bieten und belagerte seinerseits Ephesos. Nun plünderte Junayd das Umland. Umur fand sich zu einem Ausgleich bereit. Junayd ließ ihn jedoch ermorden. 1407 sah er sich einer Belagerung des osmanischen Prätendenten Süleyman Çelebi gegenüber, mit dem er das Bündnis gebrochen hatte. Er musste sich ihm unterwerfen. Vier Monate lang musste die Stadt für den Unterhalt der Armee aufkommen. Nach Süleymans Tod im Jahr 1410 kehrte Junayd zurück und riss abermals die Herrschaft an sich, die er bis 1425 halten konnte. Die Osmanen übernahmen anschliessend das Gebiet.