Die Gassen der Altstadt
Die Stadt Korfu, vor allem im alten Teil, ist vielleicht eines der faszinierendsten Juwelen des modernen Griechenlands; dieses Beispiel von byzantinischer und venezianischer Kunst ist sicherlich mit dem Abwechseln seiner Gassen und weiten Teilansichten bezaubern. Die Altstadt, die vom Meer in dem östlichen Teil der Insel umschlossen ist, ist von ihren zwei antiken Festungswerken begrenzt, die sie mit den historischen Mauern vollständig umschliessen.
Der Hafen von Korfu im Jahre 1890
Die alte Venezianische Festung
Die Geschichte der alten Festung reicht bis in die Mitte des 6. Jahrhunderts n. Chr. zurück, als die antike Stadt durch barbarische Einfälle zerstört wurde. Von da an zogen die Bewohner nach und nach auf die natürlich befestigte Halbinsel der Alten Festung mit ihren zwei Gipfeln, wo sich die byzantinische Stadt Koryfo (von der die Insel ihren Namen Korfou/Korfu erhielt) entwickelte. Die Byzantiner und später die Angevins (1267-1386) ummauerten die Halbinsel und bauten Türme auf ihren beiden Gipfeln. Die Siedlung westlich der Halbinsel, die „Xopoli“ (Außenstadt) oder Borgo, begann zur gleichen Zeit wie Koryfo ungefähr an der Stelle der modernen Stadt zu wachsen. Die heutige Form der Befestigungsanlagen der Alten Festung ist hauptsächlich den Verteidigungsarbeiten zu verdanken, die während der Zeit der venezianischen Herrschaft (1386-1797) durchgeführt wurden. Die Venezianer achteten darauf, den Besitz von Korfu aufgrund seiner strategischen und kommerziellen Bedeutung zu sichern. Aus diesem Grund modernisierten sie die Verteidigungsanlagen der Festung, um den osmanischen Angriffen standzuhalten. Die Form, die diese Arbeiten annahmen, wurde durch die neuen Entwicklungen diktiert, die durch die Einführung der schweren Artillerie in die Kriegskunst gebracht wurden. Ursprünglich wurde die Halbinsel durch den Bau eines Meeresgrabens, von der Insel selbst getrennt. Aus Verteidigungsgründen wurde zwischen der Festung gleichzeitig eine unbebaute Zone angelegt. Nach der zerstörerischen türkischen Belagerung von 1537 modernisierten die Venezianer erneut Koryfo Befestigungen
Die neue Venezianische Festung
Sie begannen den Bau der neuen Festung auf dem Hügel von San Marcos und verlängerten, im Süden mit Mauern. Wällen erreichen das Meer in der Garitsa Bucht, Korfu ist jetzt ganz innerhalb der Mauern, war es dann, dass Korfu den Namen Kastropolis nahm. Damit die Festung gebaut wird, mit Ausnahme der erschöpfenden Arbeit der Bewohner, vor allem 2.000 Häuser, wo jetzt der große Esplanade Platz steht, musste abgerissen werden.
Die Gründe, warum dies geschah, war nicht nur, Baustoffe zu finden, sondern vor allem defensiv, die Venezianer wollten eine große Pufferzone zwischen der alten Festung und der Stadt schaffen, die ihre Verteidigungspläne besser machen würde.
Kaffee und Süsses
Wir fanden ein sehr herziges Café welches mit viel Liebe zum Detail ausgestattet war.
Ich, Marley bin durch die vielen Eindrücke wirklich auf der Schnauze.
Der Flughafen von Korfu
Zwei Nächte am Corfuer Flughafen hatten es in sich!
Gleich neben der Landebahn standen wir und konnten die Landung und die Abflüge der verschiedenen Flugzeuge hautnah miterleben, das war wirklich sehr eindrücklich und lauuuut….
Jetzt im April ist natürlich noch nicht viel los am Flughafen. Aber in der Saison gibt es täglich 80 Abflüge und 80 Ankünfte sicher nicht einfach, für all die Bewohner rundherum.
Die Olivenholz Manufaktur von Tom
Sogar eine Oliven-Holzmanufaktur konnten wir besuchen, der Chef war circa 70+ welche mit grosser Hingabe seine Produkte produzierte.
Schmuck, Spielzeug, Salatschüsseln, Bilderrahmen – auf den ersten Blick ist an diesem Sortiment nichts ungewöhnlich. Und doch ist es besonders: Hier besteht alles aus Olivenholz. In seinem Workshop“ fertigt Thomas Kumarakos – oder Tom“, wie er sich selbst nennt seit fast 40 Jahren die verschiedensten Gegenstände aus dem erstaunlichen Material. Seine kleine Werkstatt befindet sich in einer Seitengasse und wird von den vorbei strömenden Touristen oft übersehen. Doch wer den kleinen Abstecher macht, wird belohnt: Er darf Tom bei der Arbeit zu sehen. Der rüstige Alte steht in orangefarbenem Arbeitsanzug regelmäßig hinter seiner Drechselbank. Jedes Stück ist einzigartig, schwärmt er. Keine Maserung gleicht der anderen.“
Hoffentlich hat Tom auch einen Nachfolger ,für dieses wunderbare Handwerk 👌