28. März Griechischer Werkstattkrimi mit Happy End

.

 

Mit einem breiten Lächeln und einem guten Gefühl setzten wir unsere Reise fort und nahmen Kurs auf Nafplion – erleichtert und voller Vorfreude auf das nächste Abenteuer.

Wir folgten der empfohlenen Adresse in Korinth, doch schnell stellte sich heraus, dass diese völlig falsch war. Statt einer Werkstatt fanden wir uns mitten in der Stadt wieder – an einem Ort, wo definitiv keine Garage sein konnte.

Verwirrt hielten wir an und fragten nach. Ein freundlicher junger Mann auf einem Roller bot sofort seine Hilfe an und zeigte uns den richtigen Weg. Doch als wir schließlich die Garage erreichten, mussten wir feststellen, dass sie hauptsächlich Lastwagen reparierte und uns nicht weiterhelfen konnte.

Die Suche ging weiter. Während wir die Straßen absuchten, entdeckte Ursula plötzlich ein Schild mit dem vertrauten Schriftzug: Fiat. Ein Hoffnungsschimmer! Ohne zu zögern, wendeten wir und steuerten direkt auf die Fiat-Werkstatt zu – in der Hoffnung, endlich eine Lösung für unser Problem zu finden.

Nach vier langen Stunden des Wartens war es endlich so weit: Wir durften unseren Fiat in die Werkstatt fahren. Die Mechaniker machten sich sofort an die Arbeit und lasen die Fehlercodes aus. Es dauerte nicht lange, bis sie die Ursache fanden – ein Ventil im AdBlue-System funktionierte nicht mehr richtig.

Doch als sie die Bodenplatte entfernten und den AdBlue-Tank freilegten, stockte mir kurz der Atem: Ui, ui, ui! Der Tank sah aus, als hätte jemand eine Alu-Dose genommen und sie ein paar Mal über den Platz getreten – total eingedrückt und deformiert. Die Ursache? Ein riesiges Vakuum! Irgendetwas hatte verhindert, dass Luft in den Tank strömen konnte, sodass er sich beim Absaugen des AdBlue regelrecht zusammengezogen hatte. Ich befürchtete schon das Schlimmste

Doch die Mechaniker hatten eine pragmatische Lösung. Ich schlug vor, einfach mit einem Druckluftschlauch in den Einfüllstutzen zu blasen, um den Tank wieder aufzurichten. Gesagt, getan – und siehe da, ein lautes Klick! Der Tank sprang in seine ursprüngliche Form zurück. Was für eine Erleichterung!

Zum Abschluss tauschte der Mechaniker noch das defekte Ventil aus, löschte die Fehlercodes und schickte uns auf eine Probefahrt. Alles funktionierte einwandfrei. Ui, ui, da fielen nicht nur ein paar Steine vom Herzen – das war eine ganze Gerölllawine, die da abging!

Mit einem breiten Lächeln und einem guten Gefühl setzten wir unsere Reise fort und nahmen Kurs auf Nafplion – erleichtert und voller Vorfreude auf das nächste Abenteuer.

Die mobile Version verlassen