Wir fuhren am 3. Mai nachts um 23:30 Uhr mit dem Van in Langenthal los. Bis zur Landesgrenze lief es gut. Kaum in Italien, ging das Chaos los. Die Autobahn wurde gesperrt und wir fuhren gefühlte vier Mal durch Como durch und dies um 2:00 Uhr morgens, bis wir wieder auf der Autobahn waren. Wir waren nicht die einzigen, die die Autobahn suchten. An jedem Kreisel standen die Autos kreuz und quer und wusste nicht mehr weiter. Kurze Zeit später, vor Mailand, war die Autobahn nach Venedig auch wieder gesperrt. Wir fuhren kreuz und quer durch Mailand, machten also eine ungewollte Stadtrundfahrt, bis wir nach ca. 1 Stunde wieder auf der Autobahn waren. Irgendwo auf der Stadtrundfahrt hatten wir leider ein knackiges italienisches Schlagloch. Dieses Schlagloch hatte zur Folge, dass am Veloträger die Befestigungsschrauben an der Anhängerkupplung, entweder abgebrochen oder verkrümmt wurden. Der Veloträger hing hinten nur noch 10 cm über dem Boden. Die ganze Zeit lag ich ruhig auf meinem Plätzchen und dachte, wann endlich sind wir am Ziel. Die Zweibeiner mussten improvisieren und befestigten den Veloträger provisorisch mit einem Spannset an den Van. Dies auf der Autobahn, auf dem Pannenstreifen.
Endlich, um 10:00 Uhr erreichten wir Trieste.
Jetzt erst bekam ich mein Morgenfressen. ich glaube jetzt auch zu wissen, warum alle unsere Sachen in den Container geladen wurden. Die hätten ja gar nicht Platz im Van.
Juuuuhuiii wir sind auf Reisen.
Oje, eine turbulente Fahrt durch Italien…und das morgens um 2.00h. Aber schön seit ihr gut angekommen. Jetzt entspannen!!!!