Alaçatı ist eine der traditionellsten Städte in der Türkei, mit Steinhäusern, engen Gassen, Boutique und Restaurants.
Nach Aussagen zufolge, wurde Alaçatı im 14. Jahrhundert zu einer osmanischen Stadt. Alaçatı wurde im 17. Jahrhundert von Griechen besiedelt oder gegründet. Die muslimische Bevölkerung 1895 betrug 132 von 13.845 (0.95%) Einwohnern.
Nach den Balkankriege 1912 und 1913 (zwei Kriege der Staaten der Balkanhalbinsel im Vorfeld des Ersten Weltkriegs) wurde das Osmanische Reich bis an die heutigen Grenzen der Türkei verdrängt und musste große Gebiete an die Nachbarländer abtreten. Nach der Niederlage flohen die Osmanen (muslimische) Flüchtlinge an die Westküste Anatoliens. Hier wurden ebenfalls muslimische Flüchtlinge aus Griechenland angesiedelt. Seitdem wird der Name Alaçatı für die Stadt übernommen.
In den Jahren 1914 bis 1923 kam es zu einer Welle von Griechenverfolgungen im Osmanischen Reich, also eine Vertreibung der Griechen von der Westküste Kleinasiens. Diese Zwangsumsiedlung betraf alle griechisch-orthodoxen Staatsangehörigen des Osmanischen Reiches, die im Gebiet der heutigen Türkei lebten, sowie alle muslimischen Staatsangehörigen Griechenlands.
Am 24. Juli 1923 im Vertrag von Lausanne zwischen der Türkei sowie Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan, Griechenland, Rumänien und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen wurde vereinbart, dass die bereits vollzogene Vertreibung von Griechen bzw. Türken nachträglich legalisiert wurde.
Die aktuellen Grenzen der Türkei und Griechenlands haben ihren Ursprung in diesem Vertrag.
Alaçatı mit kleinem Kaffee mit Desserterie Namens Kadet
Beim kleinen Kaffehaus von Aysa bestellten wir Cheesecake, Mandeltorte und ihre Spezialität die gefüllten Profiteroles… war das vielleicht leeecker….
Später kamen wir mit Aysa ins Gespräch und sie erklärte uns, das sie vor über 2 Jahre das Kaffeehaus eröffnet hatte. Das Backen hatte sie sich selber beigebracht, sie macht das mit so viel Geschick und Leidenschaft, wirklich herzerwärmend… sie fragte uns noch für Verbesserungsvorschläge und wir hatten sehr angeregte Gespräche… Uschi gab ihr viele fachliche Tipps. Später kam noch Ur vorbei, ein Freund von ihr und wir redeten lange Zeit zusammen… war ein sehr interessanter und herzlicher Nachmittag…
Selçuk
Am Sonntagabend kamen wir in Selcuk an und stellten unseren Camper zu einem rund um die Uhr bewachten Parkplatz, gleich neben dem Ephesos Museum. Am Abend bekamen wir eine Meldung auf unserem Blog, das ein Post it Zettel an unserem Troll angebracht wurde, von zwei Schweizern. Zack ging Urs hinaus und holte den Zettel hinein.
Doris und Mihail wollten uns am anderen Tag zu sich einladen, sie wohnten gleich um die Ecke. So waren wir sehr gespannt am anderen Vormittag auf die freundliche Einladung.
Doris und Mihail waren sehr freundlich und aufmerksam, wir hatten sehr nette Gespräche, auch boten Sie uns an, dass wir bei ihnen duschen und die Wäsche waschen könnten.
Später ging Doris noch mit uns nach Selcuk und zeigte uns den besten Käseladen, die Bäckerei und wo man gut essen konnte.
Auch half sie Urs mit Türkisch im Vodavon Laden bei seinem Einkauf.
Am Dienstagabend waren wir wieder bei ihnen eingeladen und es wurde für uns herrlich gekocht, wie haben wir das genossen!
Doris gab sich eine riesengrosse Mühe und es gab eine grosse feine Auswahl an Köstlichkeiten. Mihail hat für uns herrlich gegrillt, was wir sehr genossen haben….wow, wie Weihnachten. … Auch durften wir uns duschen war das toll, an einem warmen Ort eine warme Dusche zu nehmen…. Uiii … Ganz herzlichen Dank an euch zwei herzlich lieben Schweizer für den sehr netten Empfang und die offene Art, es hat uns sehr gut getan!