Fahrt nach Pamukkale
Die Strecke führte von unserem Standplatz in Bezirgan nach Pamukkale. Dieser Streckte führte westlich über das Taurusgebirge. Die maximale Höhe war 1’667 m über Meer. Wir fühlten uns wie in den Schweizer Alpen.😉
Pamukkale
Die zahlreichen Heilquellen im Tal entstehen aus unterirdischen Heisswasserströmungen, die von sehr weit herkommen. Auf dieser Ebene, wo auch einst die Stadt Hirapolis lag, gab es Quellen mit unterschiedlichen Temperaturen, die zwischen 35 °C bis 60 °C wechselten. Heute gibt es nur noch die Hauptquelle, die aus dem Becken entspringt, auf dessen Grund sich Säulenreste befinden. Eine andere Quelle befindet sich am Rande des Säulenweges und entstand während eines Erdbebens im 19. Jahrhundert n. Chr. Beide Quellen haben eine Temperatur um circa 35 °C..
Verschiedene Überlieferungen zufolge wurde in Hirapolis zur antiken Zeit, wo die Stadt sehr an Bedeutung zunahm, der Heil- und Warmwassergott Herakles verehrt. Das Wasser das in seiner Zusammensetzung CO2 Komponenten enthält, bringt auf der Erdoberfläche weisse Schichten und Bodensätze zustande.
Auf einer 4 km2 breiten Platte auf 150 m Höhe, die dieses Gebiet in ein Naturwunder verwandeln. Das Gebiet ist starken und kalten Nordwinden ausgesetzt, somit wird der Gesundheitswert der Heilquellen, die sich hier befinden, erhöht. Das Kohlendioxid und das kalkreiche Wasser, gleiten über die felsigen Abhängen von Pamukkale nach Süden ins Tal hinunter und bilden dort, durch den weissen Bodensatz die berühmten Kalkablagerungen.
Weisst Du wie hoch der höchste Berg in der Türkei ist?
Der Berg Ararat 5'137 m ü. M im Taurusgebirge
Das Taurusgebirge, kurz nur der Taurus genannt, ist ein rund 1’500 km langer, in der Türkei gelegener Teil eines komplexen alpidischen (1) Kettengebirgssystems in Vorderasien. Diese Gebirgsketten teilen sich insbesondere im Südwesten und im Osten der Türkei in komplex verlaufende Gebirgszüge, das ist ein Teil des alpidischen Gebirgssystems.
Die erste historisch belegte Gipfelersteigung des großen Ararats erfolgte am 9. Oktober 1829 durch eine kleine Expedition der Universität Dorpat (heute Tartu, Estland). Der letzte Ausbruch des Vulkans fand 1840 statt. Dabei wurde das Dorf Ahora auf der Nordostseite zerstört.
Wo ist der Ararat
(1) Das alpidischen Kettengebirgssystems
Mythos Arche Noah?
Auf dem Gebirge Ararat soll nach der Sintflut die Arche Noah gestrandet sein. Kann das sein?
Nein. Der Berg Ararat, ist über 5.000 Meter hoch. Dort auf geologisch nachvollziehbare Weise einen Meeresspiegel hinzubekommen, ist schlichtweg unmöglich – wenn man davon ausgeht, dass es sich dabei um eine historische Tatsache handelt.
Man könnte natürlich auch sagen: „Arche Noah am Ararat gestrandet“ muss ja nicht heißen, dass die Arche gleich auf 5.000 Metern Höhe gestrandet ist. Sie könnte ja auch weiter unten gestrandet sein, etwa bei 1.000 oder auch 2.000 Metern. Aber auch das ist, geologisch eigentlich völlig ausgeschlossen. Denn selbst wenn man annimmt, dass alles Eis auf der Erde einmal schmelzen würde, dann hätte man noch einen Anstieg von einigen 10 Metern, aber das war es dann auch.
Weg nach Burdur via Salzsee
Nach einer erholsamen Nacht in der Nähe von Pamukkale, steuerten wir zu einem Standplatz am Tüz Gölü, heisst auf Türkisch „der Salzsee“. Dieser See hat einen Meeresspiegel von 925 m ü. M.
Nahe an diesem See, circa 7 km vom geplanten Standplatz entfernt, führte der Weg über eine schmale, schneebedeckte und vereiste Strasse.
Am geplanten Standplatz angekommen, mussten wir feststellen, dass dieser Platz absolut ungeeignet ist, um dort eine Nacht zu verbringen. Die Gefahr bestand, dass wir den Troll nicht mehr auf die Strasse fahren könnten.
Eine neue Planung ist angesagt. Herrchen und Frauchen zückten das App „park4night“ und suchten einen neuen Standplatz. Gefunden wurde dieser in der Nähe von Burdur.
Also auf geht’s nach Burdur.
Standplatz Burdur
Angekommen auf unserem geplanten Standplatz, vor Burdur , konnten wir auf einem sehr grossen Parkplatz parkieren. Wir hatten den ganzen Parkplatz für uns alleine. Der Standplatz befand sich direkt neben dem Burdur-See, ganz nahe an einem sehr gepflegten und schönen Erholungspark.
Die Nacht war sehr ruhig und wir konnte sehr gut schlafen. Nach einem ausgiebigen Morgenessen, gings zum Wasser tanken und dann auf nach Fethiye.
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Fethiye der Berg "Babadag"
Eine ganz tolle Begegnung, hatten wir hier auf diesem tollen Aussichtspunkt. Urs bot einem jungen türkischen Pärchen an, sie zu fotografieren, dankend nahmen sie es an. Anschliessend hatten wir mit diesen Zweien ein sehr herzliches und angeregtes Gespräch. Speziell Dagdagül hat den Wunsch unbedingt auch zu reisen und fragt uns über unseren Trip, auch DOGAN war sehr interessiert. Wir sprachen und sprachen über Gott und die Welt, es war sowas von herzlich und berührend.
Später gingen wir in das nahgelegene Restaurant und tranken zusammen Kaffee. Als es ums zahlen ging und ich das gleich erledigen wollte, meinte Dogan, nein das geht nicht, wir sind schliesslich hier die Gäste in ihrem Land und SIE laden uns sein!
Zu 4 fuhren wir mit Marley wieder mit den Gondeln runter und redeten wie wir uns schon ewig kennen würden. Anschliessend nahmen wir sie mit dem Camper runter nach Fethiye .
Zum Abschied schenkte ich Ihnen noch zwei kleine Victorinox Messer und Dagdagül mir ihr Halstuch. Nach diesen wunderbaren Stunden auf dem Berg, mit diesen tollen Menschen waren wir echt gerührt.
Sie erzählten und sehr viel über die Flüchtlingspolitik, die Flüchtlinge das Erdbeben und sehr viel internes über das Land, was für uns hochinteressant war.
Ein grosses Geschenk solche Menschen kennen zulernen!
Fethiye, unser Standplatz
Unser ausgewählter Standplatz, befindet sich am Mittelmeer. Direkt neben uns und dem Meer, befindet sich ein grosses Naherholungsgebiet mit einem riesigen Spielplatz. Dieser Spielplatz wird von den einheimischen rege besucht. Hier verbleiben wir einige Tage. An einem Abend, gönnten wir uns im Restaurant «La Maccorna» ein feines Nachtessen. Dieses Restaurant ist auf hausgemachte Nudelgerichte spezialisiert. Diese waren wirklich lecker!
War das fein!