Jungle Camp
So nun ging’s von Fethiye vom Meer, rauf in die Berge.
Zum Campingplatz Jungle Camp, dort bekamen wir einen Platz in einem riesigen Garten mit sehr vielen Hühnern und richtig dschungelmässigen Pflanzen. Es gab auch noch ein kleines Häuschen wo man kochen konnte. Ich machte dort einen Schoggi -Kuchen. Als wir ankamen wurde gleich eine Wäsche gewaschen und wir gönnten uns eine verdiente Dusche.
Lost Place Levissi bei Kayakoy
Später ging’s gleich über die Strasse in die verlassene Stadt. Marley blieb dicht an unseren Fersen und genoss das umhertollen. So einen grossen Spielplatz, hat sie schon lange nicht mehr gehabt. Urs lies noch seine Drohne steigen und in dieser Zeit erkundigte ich mit Marley diese Stadt wirklich intensiv. So einen grossen Spielplatz, hatte dass sie schon lange nicht mehr gehabt. Es gab mir ein spezielles Gefühl, durch diese verlassenen Ruinen zu gehen, wo früher so viele Menschen wohnten.
Marley war nach dieser Stadtbesichtigung wirklich k.o. und suchte sich beim Ausgang gleich ein Plätzchen am Schatten wir hatten circa 20°C.
Ein türkisches Frühstück
Am andern Morgen, gönnten wir uns im nahgelegenen Restaurant, ein türkisches Frühstück. War das eine Augenweide!
Dieser Betrieb legt sehr viel Wert, auf biologische Lebensmittel und Selbstgemachtes.Unser Frühstück bestand aus 22 Komponenten d.h. 22 Tellern zwei davon auf Rechaud.
Zum Trinken gab es 2 Kannen, eine mit Wasser und eine mit Tee auf einem Rechaud.
So ein grossartiges Frühstück, mit so viel Liebe zum Detail und absolut einwandfreien Köstlichkeiten hatten wir noch nie, wir waren echt hin und weg…
Eine versteckte Bucht
Von unseren Nachbarn den Australiern, bekamen wir den Tipp von einer versteckten Bucht, die wir uns unbedingt anschauen mussten. Wir gaben die Daten im Navi ein und machten uns auf den Weg. Wowwww, war das eine enge, steinige und unbefestigte Strasse die wir hier unter die Räder nahmen. Uns durfte kein Auto entgegenkommen, so schmal und steil war es!
Als wir endlich ankamen, machte sich bei mir, die totale Erleichterung breit, Urs wäre noch Kilometer weit so lang gefahren, er liebt solche abenteuerlichen Wege und Strassen. Unten stand nur ein Camper, da wohnten Eva aus Russland und Fabien aus Frankreich drinnen. Wir lernten das herzliche und lustige Paar bei zwei ausgiebigen Abendessen mit viel Raki besten kennen. Auch nahm Fabien, Urs mit dem Kanu zum Fischen mit, sie hatten sichtlich Spass die zusammen. Es war eine tolle Zeit mit ihnen. Marley war in dieser Zeit ein richtiger Staubsauger. Alles was sie am Boden, respektive am Strand fand wurde gegessen.
Anschliessend ging es ihr nicht mehr so gut, sie erbrach 7 X…. die Arme… So gab es nichts anderes, als den Maulkorb anzuziehen. So spazierte Marley mit dem Maulkorb am Strand entlang. Am anderen Tag gab’s dreimal gekochte Karotten, das tat Marleys Magen sehr gut und sie war dann auch gleich wieder richtig fit.
Auch die Fahrt retour ging bestens, Urs ist halt schon ein super Fahrer, ich hätte mir keinen besseren FAHRER wünschen können! Yeee..
Dalyan
Caunos Tombs of the Kings
Im nördlichen Abschnitt der Felswand finden sich die meisten und die bekanntesten Felsengräber der Grabanlage. Gut beobachten kann man diese Gräber aber von der östlichen Flussseite von der Ortschaft Dalyan aus.
Die Geschichte des Ortes reicht bis in das 10. Jahrhundert v. Chr. Zurück. In römischer Zeit war Kaunos zunächst Teil der Provinz Asia.
Der Ort galt in der Antike als reich, aber auf Grund der Lage im sumpfigen Flussdelta, in dem sich Krankheitserreger leicht vermehren können, als ungesund. Er war bekannt durch seine weithin exportierten getrockneten Feigen. «Kaunos» hat ein Schiffslager und einen verschließbaren Hafen. Obgleich die Gegend durch Fruchtbarkeit gesegnet ist, hat doch nach allgemeiner Versicherung die Stadt im Sommer ungesunde Luft und im Herbst … wegen der Hitze und des Überflusses an Obst.
Unser Stellplatz in Dalyan
In Dalyan hatten wir einen ganz tollen Stellplatz, auf einem leeren Parkplatz neben dem Fluss und Naturschutzgebiet. Ganz tolle Nachbarn auch mit einem Camper, hatten wir mit Kate und John, ein Paar aus New Hampshire, Amerika welches auch schon längere Zeit unterwegs war. Es ergaben sich sehr nette und herzliche Gespräche..
Einmal beim spazieren mit Marley, entdeckte ich eine grosse Wasserschildkröte unter einer Brücke.
Die Wasserschildkröte hat sich verirrt von der Turtle Beach.
Kapitän June Haimoff
Die Engländerin Kapitän June Haimoff, wurde 1922 in England geboren und kam 1975 zur Turtle Beach( Küste von Iztuzu).Sie hat in einer Hütte am Strand gelebt und sich mit grossen Anstrengungen, zum Wohl und Schutz der Meeresschildkröten eingesetzt. So wurde im Jahr 1988 die Umweltschutzzone für diese Küste Iztuzu erreicht. 2011 gründete sie das Fundament, zum Schutze der Meeresschildkröten. Sie schuf sogar ein Boot mit einem Schraubenpropeller, den lebenden Schildkröten nicht schaden konnte.
2011 wurde sie mit dem Royal Cross of England ausgezeichnet!
Kapitän June verstarb am 23. April 2022.
In diesem Haus lebte June
Rescu-Center für Wasserschildkröten
Hier an diesem Strand gibt es das einzige Rescu-Center für Wasserschildkröten in der ganzen Türkei. Wir haben es besucht, es war sehr eindrücklich, all die verschiedenen, kranken und verletzen Schildkröten in den riesengrossen Pottichen anzusehen. Das ist eine sehr wertvolle Arbeit, welche hier geleistet wird für die Natur. An der Turtle Beach kommen jährlich um die 400 Schildkröten zum Eier legen, 2016 waren es gar 658 Schildkröten. Wenn man bedenkt, von 1000 Schildkröteneier, überlebt es eine Schildkröte bis ins Erwachsenenalter.
Die Thermal- & Schwefelbäder .
Von Dalyan gings zum Koycegiz Golu, der See mit den heissen Quellen.
Gleich neben den Quellen, haben wir uns mit unserem Troll hingestellt. Am Seeufer auf einem flachen Stück Land, umgeben von Bäumen und Schilf. Heute der 2. März es ist angenehm warm über 20° die Vögel zwitschern, man hört die Frösche quaken…Frühling pur.
Marley hat hier wieder eine ganz grosse Spielwiese, wo sie ihrem geliebten Frisbee hinterher jagen kann.
Das Thermalbad beinhaltet verschiedene Bäder, vier davon sind offen und zwei gedeckt, hat gut getan bei 39 Grad zu entspannen, der Eintrittspreis war umgerechnet ein Schweizer Franken.