Die Nacht verbrachten wir auf einem großzügigen Camperplatz – kostenlos und fast menschenleer. Nur ein paar vereinzelte Fahrzeuge standen in der Weite, und eine stille Ruhe legte sich über den Platz. Die ungewohnte Stille wirkte nicht fremd, sondern fast wohltuend – wie eine kleine Pause vom Trubel.
Am Nachmittag schlenderten wir durch Nafplion – ein Ort, den wir schon 2023 besucht hatten. Es fühlte sich an wie ein sanftes Wiedersehen mit alten Erinnerungen. Die engen Gassen, die charmanten venezianischen Fassaden und der Blick aufs Meer – alles war vertraut und doch aufs Neue bezaubernd. Das Wetter spielte sein eigenes Spiel: Mal Sonne, mal Regen, und dazu ein stetiger Wind, der die Atmosphäre lebendig hielt.b.
Am Abend gönnten wir uns etwas Gutes. In einer kleinen, gemütlichen Taverne fanden wir genau das, was wir suchten: ein warmes Licht, freundliche Gesichter, vertraute Gerüche. Wir bestellten Souflaki, einen bunten Gemüseteller, cremiges Tzatziki – dazu ein Glas Rotwein.
Mit jedem Bissen ließen wir den Tag sanft ausklingen. Der Regen kam und ging, aber das Gefühl des Unterwegsseins, der Freiheit und der kleinen Genussmomente – das blieb.