4. April: Begegnungen, wie sie nur das Reisen schreibt

Nach einer erholsamen Nacht, die uns die nötige Energie für den Tag gab, und einem köstlichen Frühstück, stiegen wir in den Troll. Um 10 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Valagnon, zu Thomas, unserem Olivenholz-Lieferanten. Es war immer wieder faszinierend, bei ihm vorbeizuschauen und die neuesten Produkte zu begutachten.

Kaum hatten wir bei Thomas angekommen die bestellten Olivenholzprodukte verladen, passierte das Unglaubliche: Vor dem Laden hielt plötzlich ein Car an. Ursula starrte auf das Nummernschild und traute ihren Augen kaum: Ein Car aus Roggwil!

„Urs?“, fragte Ursula ungläubig. Es konnte nicht wahr sein. Hier, mitten auf Korfu, bei Thomas – in einem kleinen Dorf, inmitten von Nichts – trafen wir tatsächlich Leute aus unserem Heimatort. Die Wahrscheinlichkeit war minimal, und doch war es passiert.

Die Roggwiler, genauso überrascht wie wir, konnten nur lachen und sich bei einem Aperol über den verrückten Zufall amüsieren. Nach ein paar herzlichen Worten fuhren sie weiter – aber dieser Moment war einfach zu surreal, um ihn nicht zu schätzen. Wie konnte es sein, dass man sich auf einer griechischen Insel über den Weg lief? Ein weiterer kleiner, unerklärlicher Zufall des Lebens.

Nachdem wir noch eine Weile mit Thomas gesprochen hatten, machten wir uns auf den Weg zu unserem absoluten Lieblingsstrand – Acharavi Beach. Der Anblick des Strandes war wie immer atemberaubend, aber was uns dort erwartete, übertraf alles: Ein gigantischer Sonnenuntergang, der den Himmel in unzählige Farben tauchte – ein wahres Spektakel!

Mit dem beruhigenden Rauschen der Wellen, das uns in den Schlaf wiegte, endete der Tag so perfekt, wie er begonnen hatte. Und während der Himmel langsam dunkler wurde, schien es fast, als hätte das Universum uns noch einen weiteren magischen Moment geschenkt – einfach so.

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