Morgen früh brachen wir bei Regenwetter auf in Richtung Antikes Korinth. Während wir fuhren, schien es, als würden wir dem Regen buchstäblich davonfahren – im Rückspiegel waren nur noch dunkle Wolken zu sehen. Die Fahrt verlief ruhig, drei Stunden lang, bis wir schließlich unser Ziel erreichten.
Dort angekommen, genehmigten wir uns erst einmal einen Kaffee und etwas Süßes – unser improvisiertes Frühstück um elf Uhr. Frisch gestärkt machten wir uns auf zur Besichtigung des Apollo-Tempels, einer beeindruckenden römischen Ausgrabung. Die alten Säulen und Ruinen versetzten uns in eine längst vergangene Zeit und ließen uns in die Geschichte eintauchen.
Nach der Besichtigung fanden wir in der Nähe einen Camper-Stellplatz. Doch auf dem Weg dorthin tauchten plötzlich Fehlercodes im Display auf – ein Problem mit dem AdBlue-System. Also suchten wir eine Werkstatt und fragten den Besitzer um Rat.
Während wir auf eine Lösung warteten, ließen wir uns einen typisch griechischen Salat schmecken, dazu cremiges Tzatziki und wunderbar knuspriges, leicht angebratenes Brot mit einem Hauch Olivenöl. Ein perfekter Abschluss für diesen erlebnisreichen Tag.






Das antike Korinth war einst eine der bedeutendsten Städte Griechenlands – ein Zentrum für Handel, Kultur und Macht. Heute zeugen beeindruckende Ruinen wie der Apollon-Tempel, römische Bäder und die Agora vom einstigen Glanz. Hoch über allem thront die Akrokorinth, eine imposante Festung mit weitem Blick über die Region. Ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird – und jeder Schritt durch die Ruinen eine Zeitreise ist.